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„Feurig bewegt – vivace!“
Musikalische Leckerbissen und ein amüsantes Theater

Der Männerchor Nürensdorf und der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil begeistern einmal mehr an ihrer gemeinsamen Unterhaltung vom 8. und 9. April. Die zahlreichen erwartungsvollen Gäste erleben einen rundum gelungenen, abwechslungsreichen Abend in Nürensdorf.

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„Woza Moya Oyingcwele N’kosi sikelela“ klingt es zu herrlichen Marimbafontönen bewegt ergreifend durch den Ebnetsaal. Das „African Medley“ mit Chor-, Gruppen- und Soloteilen wird zum Höhepunkt im äusserst vielseitigen Programm des Gemischten Chors. Unter Freya Uttas bewährter Leitung beeindruckt er durch eine facettenreiche und differenzierte Gestaltung der gewählten Stücke. Die Zuhörenden zeigen grosse Freude an „A moléson“, der feurig a capella gesungenen Hymne über diesen Berg, Mani Matters berühmtem Chanson „ds Zündhölzli“ mit echtem Feuerknistergeräusch und am theatralisch, präzise vorgetragenen Barocklied „der Floh“.
Riesigen Applaus erhalten das rassig tänzerische „La Cucaracha“ und der lebhafte „Katjuscha-Casatschok“. Perkussionist Nico Gerster untermalt diverse Lieder sehr gekonnt mit passenden Rhythmen.

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Der Männerchor besticht unter Tabea Herzogs Dirigentenstab durch eine gewinnende Singfreude und erobert die Publikumsherzen im Nu. Nach „I like the flowers“ stimmt er den „frohen Sängermarsch“, das bekannte und so beliebte „Bajazzo“ mal in Mundart, mal in Hochdeutsch und Giuseppe Verdis „Trinklied“ an. Pianist Thomas Jäggi begleitet beide Chöre professionell und virtuos am Flügel.
Echten Optimismus verschenken die Sänger im Lied „Lebe dein Leben, sowie warme, sonnige Strahlen bei „Ich fang für euch den Sonnenschein“. Speziell charmant zeigen sich die Herren im vom Präsidenten witzig gedichteten und hoffentlich zündenden Werbesong „De Nüeresdorfer Männerchor“.
Traditionsgemäss schliessen die zwei Chöre ihren Gesang mit einem gefälligen gemeinsamen Kanon, bei dem sie ihre Gäste aktiv mit einbeziehen.

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Was wäre Nüeris Unterhaltung ohne ein von der Gruppe „Chrüz & Quer“ super gespieltes Theaterstück? Obwohl diesmal kurzfristig ein erkrankter Schauspieler ersetzt werden muss, avanciert „Rehrugge und Wurschtsalat“ zum gewohnten Genuss. Jung und Alt amüsiert sich köstlich und lacht miteinander um die Wette über die kuriosen Ereignisse und lustigen Szenen, die Emmi und Oskar Bünzli - sorry von Bünzen - ihr Sohn Robert und Köchin Charlottée, der Grossvater, respektive Butler W. James, sowie Sonja und Willy Niederhauser - pardon mit du-Moulin - unter der Regie von Margrit Gubelmann und Susanne Illi auf die Bühne zaubern. Herzliche Gratulation und herzlichen Dank an die Schauspieltruppe mit Peter Gubelmann, Godi und Susanne Illi, Iris und Ruedi Isler, sowie Hans Wehrli.

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